Mobility

Veröffentlicht am 16.01.2019

Von vielen Trainierenden wird die Mobilisierung vor dem eigentlichen Training meist immer noch vernachlässigt.
Aber wozu ist Mobility-Training eigentlich da und warum solltest du es vor deinen Hauptübungen mit einplanen?

Zuerst einmal hat Mobilisierung immer eine Leistungssteigerung zum Ziel. Es geht also in erster Linie nicht darum einfach nur beweglicher zu werden (z.B. einen Spagat zu lernen), sondern darum, in einer Übung (z.B. Kniebeuge) mehr Kraft entwickeln zu können. Sind die in einer Übung involvierten Gelenke ausreichend mobil, ist mehr Stabilität gegeben und die Kraft kann effizienter übertragen werden. Außerdem wird fehlende Mobilität meist durch Ausweichbewegungen kompensiert, die in den meisten Fällen in der Wirbelsäule stattfinden. Bei z.B. fehlender Beweglichkeit im Schultergelenk, wird beim Überkopfdrücken (Military Press) oft ein Hohlkreuz eingenommen. Wenn die Beweglichkeit für die Kniebeuge in Hüfte und Sprunggelenk nicht ausreichend ist, kommt es meist zu einem Einrunden der Lendenwirbelsäule und einem nach vorn kippen des Beckens (Buttwink).
Dadurch steigt das Verletzungsrisiko enorm an, was natürlich unbedingt zu vermeiden ist.
Darum gibt es bei uns vor jedem Training einen kleinen Mobility-Part (etwa 5-10 min im Warm Up) um langfristig die Leistung zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen.

Wie sieht es bei euch aus? Welche Mobility-Übungen macht ihr so und welche mögt ihr eventuell gar nicht?

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